Betonsanierung Chembau GmbH
Projektübersicht
Sanierung Arlbergtunnel 2017-09-07T11:35:28+00:00

Project Description

Sanierung Arlbergtunnel (A)

Auftraggeber

ARGE Sanierung Arlberg Bau (BEMO, Jäger Bau GmbH, Hinteregger)

Ort des Projektes

S16 Arlbergtunnel

Baulosbeschreibung

Tunnel Sanierung

Umfang der Arbeiten

Spritzbeton: ca. 7.500m²
Beschichtung mit Spachtelung: ca. 15.000m²
Ertüchtigung Anstrich: 125.000m²
Aufrauen der Fahrbahn: ca. 120.000m²

Ausführungszeitraum

April 2015 – Juli 2017

Partnerfirmen

Trauffer AG Bautenschutz, Sodian Industriereinigung GmbH, Sika Österreich GmbH, Mapei Austria GmbH, Röfix AG

Art der Arbeiten

Abtrag mittels Hochdruckwasserstrahlen sowohl mit Roboter bzw. Großflächenreiniger, als auch mit Handlanze. Spritzbetonarbeiten bis 12cm Schichtstärke. Säulensanierung mit Vergussmörtel. PU – Injektionen über Injektionsschläuche sowie über Packer. Abdichtungen mittels Combibändern. Brandschutzbeschichtung auf Stahlelementen. Aufrauen der Fahrbahn mittels Kugelstrahlen.

Technische Beschreibung

Im Zuge der 1. Teilsanierung des Arlbergtunnels führte die Firma Chembau GmbH die konstruktiven Betoninstandsetzungen der tragenden Bauteile wie Stützen und Stützmauer im Bereich der Galerien durch. Die Sanierung umfasste den Betonabtrag bis zu einer Tiefe von 10cm und einer Höhe von 2m, welche im Anschluss mit Spritzmörtel reprofiliert und bis 4m mit Epoxidharz beschichtet wurden. Über die gesamte Länge des Tunnels wurde der alte Anstrich, durch Applikation einer dünnen Schicht Epoxyanstrichs aufgehellt, um die Lichtverhältnisse im Tunnel zu verbessern. Die 125.000m² konnten lediglich in Nachtschichten, in einer Zeit von nur fünf Wochen inkl. Untergrundvorbereitung beschichtet werden. Um die Griffigkeit der bereits sehr glatten Fahrbahn wieder herzustellen wurde die gesamte Fahrbahn über die ganze Breite mittels Kugelstrahlen bzw. Höchstdruckwasserstrahlen aufgeraut. Im Bereich des Zu- und Abluftkanals wurden Sanierungen an der Abdichtung der Trennfugen in der Zwischendecke durchgeführt, um die Sogleistung der Tunnelbelüftung wieder herzustellen, darüber hinaus wurden Fugen bei neuen Einbauten mittels Injektionsharz verschlossen sowie diverse Beschichtungsarbeiten im Bereich der Fluchtwege durchgeführt.