Projekt Beschreibung

A13 Verstärkung Lueg Brücke

Auftraggeber

ASFiNAG – Autobahn- und Schnellstraßen Finanzierungs AG

Ort des Projektes

A13 Brennerautobahn, km 33,1 bis km 33,1

Baulosbeschreibung

Statische Ertüchtigung via externer Vorspannung, Lagertausch, Tragwerk anheben und absenken, Stahlbau, Betonierarbeiten

Umfang der Arbeiten

Externe Spannglieder 87t, Stabspannglieder 17t, Betonstahl 42t, Beton 165m², Schalung 400m², Stahlbau fix verbaut 22t, Kernbohrungen 510m, Brückenentwässerung 125m, Erdbauarbeiten 215m², Hangsicherung 710m²

Ausführungszeitraum

September 2014 – Dezember 2016

Partnerfirmen

Weico GmbH, Ing. Berger & Brunner Bauges.m.b.H., Gregorbau GmbH, VBT Systems, Sodian Industriereinigung GmbH, Raffl Bauservice GmbH, Wieser Verkehrssicherheit GmbH

Art der Arbeiten

Untergrundvorbereitung mittels Hochdruckstrahlen via Handlanze, Betonierarbeiten im Hohlkasteninneren (Verankerungsblöcke+ Feldverstärkungen), Einbau von 19t Stahlbau im Hohlkasteninneren, Herstellen von DN200 und DN50 Kernbohrungen im Hohlkasten, Verguss Umlenksättel externe Vorspannung, Einbau+ Spannen Stabspannglieder+ externe Vorspannung, Anheben des Rahmen IV im Bereich der Übergänge zum Rahmen V und III um 15mm via einer auf der Fahrbahn positionierten Stahlträgerkonstruktion, Austausch von 4STK Brückenlagern, Verbau eines neuen Ölabscheiders, Hangstabilisierung via Stahldrahtnetzen und Ankern, Verkehrsführung von kürzer und längerer Dauer.

Technische Beschreibung

Im Zuge der Ertüchtigung der Luegbrücke wurde der Rahmen I-III, sowie der Rahmen V mit externen Spanngliedern des Fabrikats VBT systems auf eine Länge von ca. 1400m dauerhaft vorgespannt. Mit Hilfe besagter Maßnahme werden die Durchbiegungen dauerhaft reduziert und eine Rissbildung des Bestandsbetons verhindert. Der Großteil der Arbeiten wurde im Hohlkasteninneren durchgeführt (dreizelliger Hohlkastenquerschnitt). Sämtliche Arbeiten konnten ohne größere Verkehrseinschränkungen (überwiegend via Tagesbaustellen) erbracht werden. Eine besondere Herausforderung stellte die enorme Brückenlänge, sowie die schwierige ZUgänglichkeit dar. Zur Verankerung der externen Spannglieder wurden Verankerungsblöcke (Bewehrungsgrad ca. 300kg/m³) betoniert. Innerhalb der einzelnen Felder erfolgte die Umlenkung via massiver Stahlkonsolen. Im Zuge des von der Chembau GmbH ausgearbeiteten Value engenieerings konnte der gesamte Lagertausch von oben aus vollzogen werden. Dazu wurden 2 massive 8t Stahlträger (statisches System Einfeldträger mit Kragarm) am Rahmen V bzw. III niedergespannt. Via 4STK 240t Hubpressen, welche am Kragarm platziert wurden wurde der Rahmen V angehoben+ abgesenkt. Die 4 STK auszutauschenden Brückenlager (Gewicht jeweils ca. 300kg) wurden in 2 Nachtschichten (Dauer jeweils 11h) komplett getauscht. Zusätzlich wurde ein neuer Überkopfwegweiser, sowie ein Ölabscheider am WDL IBK errichtet, sowie der instabile Hang im Bereich des WDL IBK via Stahldrahtnetzen und eingebohrten Ankern gesichert.